Der Fall des Zollern
Ein historischer Roman in Arbeit

Im Jahr 1423 wird die Burg Hohenzollern belagert und schließlich zerstört. Mein Roman erzählt von den Menschen, die in diesen Konflikt geraten – auf der Burg ebenso wie im Lager der Belagerer und in den umliegenden Städten und Dörfern. Historisch belegte Ereignisse und Personen verbinden sich dabei mit erfundenen Lebensgeschichten.
Der Roman befindet sich derzeit in der Testlesephase und wird weiter überarbeitet.
Worum es geht
Im Mittelpunkt steht die Belagerung der Burg Hohenzollern durch den Schwäbischen Städtebund. Doch der Roman erzählt nicht nur von Herren, Städten und politischen Interessen. Er folgt auch Handwerkern, Soldaten, Bauern und anderen Menschen, deren Leben durch den Konflikt verändert wird. So entsteht ein Blick auf das Jahr 1423 aus unterschiedlichen Perspektiven.
Historischer Hintergrund
Der Stoff geht auf ein reales Ereignis zurück. Graf Friedrich von Zollern geriet zu Beginn des 15. Jahrhunderts in schwere Konflikte mit seinen Nachbarn und schwäbischen Städten. 1423 wurde seine Burg auf dem Zollernberg von einem Bündnis seiner Gegner belagert. Nach monatelangem Widerstand fiel die Burg und wurde zerstört. Erst Jahrzehnte später entstand auf dem Berg wieder eine Burganlage.
Warum dieses Thema?
Ich bin in Hechingen, unterhalb der Burg Hohenzollern, aufgewachsen. Der Zollernberg mit seiner Burg gehörte damit von Kindheit an zu meiner vertrauten Umgebung. Umso mehr hat mich später die Geschichte der ersten Burg beschäftigt, die 1423 nach monatelanger Belagerung erobert und zerstört wurde.
Gerade dieses heute wenig bekannte Ereignis hat meine Neugier geweckt: Was geschah damals auf dem Berg und in seinem Umfeld? Wie erlebten nicht nur die politisch Handelnden, sondern auch die Menschen in den umliegenden Städten und Dörfern diesen Konflikt? Aus diesen Fragen entstand nach und nach die Idee zu diesem historischen Roman.
Entstehung des Romans
Bei der Arbeit an dem Roman war mir wichtig, mich so genau wie möglich an die überlieferten Ereignisse zu halten und zugleich eine erzählbare Welt daraus entstehen zu lassen. Wo die Quellen schweigen, beginnt die Fiktion. Schauplätze, Wege, militärische Abläufe und Lebensbedingungen der Zeit habe ich deshalb möglichst sorgfältig recherchiert. Die erfundenen Figuren sollen sich glaubwürdig in diesen historischen Rahmen einfügen.